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Ein Punkt im Kantonsderby

Die 1. Mannschaft zwang den Tabellenführer Rapperswil-Jona zur Punkteteilung und brachte den Aufstiegsfavoriten an den Rand einer Niederlage. Die 690 Zuschauer im Paul-Grüninger-Stadion sahen ein torloses Unentschieden auf gutem Niveau, das bis zum Schluss spannend und überaus unterhaltsam war.

Die beiden Teams präsentierten sich nach ihren Cup-Einsätzen gut erholt. Bei Rapperswil-Jona figurierten in der Startelf mit Simani, Ramadani und Shabani gleich drei Ex-Brühler, was zusätzliche Brisanz ins Kantonsderby brachte. Die Gäste verfügten nach der ausgeglichenen Startphase zwar über etwas mehr Ballbesitz, brachten aber nichts Zwingendes zustande. Deutlich mehr und auch die klareren Torchancen hatten die Kronen, die den durchaus möglichen Führungstreffer mehrmals nur knapp verpassten. Die grösste davon verpasste Átila nach einem Riedle-Freistoss in der 29. Minute, als er den Ball nicht an Torhüter Yanz vorbei brachte. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten auch die Gäste noch eine gute Möglichkeit, als Ramadani nach feinem Ugljesic-Steilpass vergab (45.).

Packende Impressionen fotografiert von Kurt Frischknecht

Etliche Chancen zur Führung verpasst
Nach dem Tee waren die Gäste vorerst etwas präsenter, wirkten in der Vorwärtsbewegung etwas zielstrebiger und kamen zum ersten Abschluss. Insbesondere bei stehenden Bällen waren die grossgewachsenen Rapperswiler jederzeit gefährlich, die aufmerksame Brühler Defensive zeigte sich aber entschlossen. Nach einer Stunde kamen die Brühler zu einer Doppelchance: Erst zielte Riedle nach einer raffinierten Eckball-Variante übers Gehäuse, dann spielten sich Rafhinha und Sabanovic mit einem feinen Doppelpass durch die Abwehr - Rafhinha zog auf Yanz, der seinen Abschluss in höchster Not wieder brillant zur Ecke klären konnte (61.). Die Gastgeber hatten ein deutliches Chancenplus, waren im Abschluss letztlich aber zuwenig präzise, um den Führungstreffer zu erzwingen. Átila verpasste mit dem Kopf, ehe auf der Gegenseite Da Silva Chagas eine scharfe Hereingabe von Fischer nicht richtig traf. Dann war die Reihe noch einmal an Rafhinha, der wieder am starken Yanz im Rapperswiler Tor scheiterte. Als sich das torlose Remis immer mehr abzeichnete, kamen die Gäste nach einem krassen Aussetzer in der Brühler Defensive zu einer guten Gelegenheit - Polverino fing den Ball ab, setzte Staubli in die Gasse ein, der letztlich zuwenig entschlossen den Siegtreffer suchte.


Die Punkteteilung war insgesamt fraglos gerecht - die Kronen hatten mehr und die klareren Torchancen, der Tabellenführer war aber jederzeit gefährlich. Bereits am nächsten Samstag reisen die Brühler zu den U21-Nachwuchsprofis vom Schweizer Meister FC Basel, wo die nächste Herausforderung wartet.

Henri Seitter / ub

SC Brühl - FC Rapperswil-Jona 0:0

Paul-Grüninger-Stadion - 690 Zuschauer - SR: Huber

Tore: Fehlanzeige

SC Brühl: Lazraj; Senn, Jakupovic, Átila, Banoglu; Franin, Scherrer; Huber (87. Gaye), Riedle, Rafhinha; Sabanovic 

FC Rapperswil-Jona: Yanz; Fischer, Simani, Kllokoqi, Elmer; Jaggy (78. Rohrbach), Polverino; Shabani, Teixeira (46. Da Silva Chagas), Ramadani (75. Staubli); Ugljesic

Bemerkungen: Brühl ohne Bushati, Pontes, Giger, Nguyen (alle verletzt), Rapperswil-Jona ohne Da Silva, Kubli (beide verletzt) - Gelbe Karten gegen Jaggy (57., Foul), Senn (58., Foul), Shabani (76., Foul), Ugljesic (87., Foul)

WIR EMPFEHLEN IHNEN


Letztes Spiel:
FC Bavois - SC Brühl 1:4 (0:2)
Stade des Peupliers, 150 Zuschauer

Nächstes Spiel:
FC Rapperswil-Jona - SC Brühl
Sa, 4.3.2017, 16.00 Uhr, Stadion Grünfeld, Jona

 

 
PROMOTION LEAGUE
1. SC Kriens 17 40 : 16 38
2. FC Basel U21 17 41 : 23 33
3. FC Rapperswil-Jona 17 29 : 13 33
4. FC Stade Nyonnais 17 30 : 21 30
5. FC Zürich U21 17 32 : 32 26
6. FC Sion U21 17 30 : 31 24
 7. FC Köniz 17 23 : 24 24
 8. SC Brühl 17 33 : 31 23
9. SC Cham 17 25 : 26 23
10. FC Breitenrain 17 19 : 27 21
11. SC YF Juventus 17 22 : 29 20
12. BSC Old Boys 17 26 : 26 19
13. La Chaux-de-Fonds 17 24 : 28 19
14. FC United Zürich 17 16 : 32 18
15. FC Bavois 17 18 : 35 18
16. FC Tuggen 17 23 : 37 11

Wir danken unseren Platin- und Goldsponsoren.

 

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